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Wietzes Wahrzeichen: Bohrturm 70 im Erdölmuseum
Auf dem Freigelände des Deutschen Erdölmuseums Wietze
Historische Ölfässer auf dem Museums-Freigelände
Museums-Freigelände
Museums-Freigelände: Historischer Öltransport
Wietzes Wahrzeichen: Bohrturm 70 im Erdölmuseum
"Laterne und Eimer"
Öltanks und historischer Öltransport im Deutschen Erdölmuseum Wietze
Bohrköpfe im Deutschen Erdölmuseum Wietze
Bohrturm Modell
Ölproben in der Ausstellung
Bohrkopf Detail
Wietze früher
Lüneburger Öltankwagen 1908
Ausstellung
Dicke Berta
Blick nach oben in einen Bohrturm
Luftaufnahme vom Erdölmuseum
Öltank im Deutschen Erdölmuseum Wietze
Altes Ölfass im Deutschen Erdölmuseum in Wietze
Auf dem Museums-Freigelände

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Wietze: Deutsches Erdölmuseum

Schwarzer Weg 7-9
29323 Wietze
Telefax: Anfragen/Informationen 05146 / 92 342
E-Mail: info@erdoelmuseum.de

Preise

Erwachsene6 //,00 €
Ermäßigt (Schüler, Azubis, Arbeitslose und Schwerbehinderte mit Ausweis)3 //,00 €
Familienkarte (2 Erwachsene, 4 Kinder bis 16 Jahre)10 //,00 €
Gruppen ab 6 Personen, pro Person5 //,00 €
Kinder unter 6 Jahrenfrei
Gruppenführung für Erwachsene (mit Anmeldung)Dauer ca. 1,5-2 Std.35 //,00 €
Führung Schülergruppen (nach Anmeldung)25 //,00 €
Englische Führung40,00 €
Experimente rund ums Öl inklusive Führung (auf Vorbestellung)50,00 €
Schülergruppen pro Person3 //,00 €
Diavortrag30,00 €
Abendvortrag pro Person4,00 €

Öffnungszeiten

März - NovemberDi - So 10 -17 Uhr
Juli - Augusttäglich 10 -18 Uhr
Einlass bis 1 Stunde vor Schließung
an Feiertagen auch montagsgeöffnet
Dezember - FebruarMuseum geschlossen (Winterpause)
Gruppenauf Anfrage ganzjährig

Wietze: Deutsches Erdölmuseum

Das Deutsche Erdölmuseum in Wietze ist eines der ungewöhnlichsten Museen Deutschlands, denn es befindet sich auf einem historischen Ölfeld, der sogenannten Teufelsinsel.

Erdölmuseum Wietze


Das Deutsche Erdölmuseum wurde 1970 auf einem Teilstück des ehemaligen Ölfeldes (Betrieb Kamerun) eingerichtet. Das fast zwei Hektar große Freigelände blieb mit seinen Produktionseinrichtungen so erhalten, wie es bis 1963 in Betrieb war. Im Laufe der Zeit kamen weitere technische Anlagen hinzu, die heute eine einmalige Freiluftausstellung darstellen.


Entstehung des Erdöls

In der Dauerausstellung im Museumsgebäude können sich die Besucher anhand von originalgetreuen Modellen und zahlreichen Fotos über die Geschichte des Erdölfeldes Wietze, die geophysikalischen Explorationsmethoden, die Bohr- und Fördertechniken sowie die Eigenschaften, die Verarbeitung und Verwendung von Kohlenwasserstoffen informieren. Auch die Erdöl-Entstehung wird anschaulich beschrieben. Der bergmännische Betrieb kann als Nachbau einer Förderstrecke besichtigt werden.


Die Geschichte des Erdöls in Wietze

Die erste Erdölbohrung der Welt wurde nicht in Texas oder Dubai niedergebracht, sondern in der südlichen Lüneburger Heide. 1858/59 ließ der Geologe Georg Konrad Christian Hunäus in Wietze westlich von Celle eine Flachbohrung in der sog. Wallmann'schen Teerkuhle abteufen. Aus dieser Teerkuhle war bereits seit 1652 obertägig zutage tretendes Schweröl gewonnen worden, das vor allem als Schmiermittel verhandelt wurde. Den Standort der sogenannten Hunäus-Bohrung, die bei knapp 36 m abgebrochen werden musste, kann man heute noch besichtigen.


1899 brach dann das Ölfieber in Wietze aus, als der Bohrmeister Hasenbein aus Sehnde erstmals eine fündige Bohrung nördlich des Dorfes und gleichnamigen Flüsschens Wietze abteufte. Der Ölboom veränderte das kleine Heidedorf Wietze von da an rasant. Innerhalb nur weniger Jahre schossen Bohr- und Fördertürme wie Pilze aus dem Boden.


Es entstanden zudem zahlreiche Neubauten wie

  • ein Bahnhof

  • eine Raffinerie

  • zahlreiche Wohngebäude

  • Hotels für die leitenden Angestellten und Bohrarbeiter

  • mehrere große Tankanlagen

  • eine Ölverladung an der Aller


Die Wietzer Bauern profitierten davon in erheblichem Maße, da bis 1934 die Gewinnung von Erdöl nicht vom Staat konzessioniert wurde, sondern den Grundeigentümern oblag.

Wietze war bis 1920 das produktivste Erdölfeld in Deutschland!

Die Anzahl der Bohrbetriebe nahm rasch zu, nach wenigen Jahren waren mehrere Dutzend Firmen vor Ort. Wietze förderte 1909 fast 80 % des deutschen Öls. 1918 wurde sogar ein Erdölbergwerk gebaut, das zuletzt über 95 Kilometer Streckenlänge verfügte.

1963 wurde die Erdölförderung in Wietze eingestellt, doch bis heute sind noch überall Spuren der Erdölindustrie zu entdecken.


Wahrzeichen der Gemeinde Wietze und weithin sichtbare Landmarke ist ein originaler Bohrturm der Firma Wintershall von 1961 mit 54 m Höhe.


Führungen

Führungen sind auf Vorbestellung für Gruppen bis 25 Personen möglich, die Dauer beträgt ca. 1,5 Stunden. Die oben angegebenen Preise verstehen sich zuzüglich des Eintrittspreises pro Person. Zudem finden Führungen zu festen Terminen statt.

 

Anfahrt

Über die A7:

 

Verlassen Sie die A7 an der Abfahrt "Schwarmstedt / Wietze" und folgen Sie der Beschilderung der B 214 nach Wietze. Im Ort ist das Museum ausgeschildert.


Aus Celle:

Folgen Sie der B 214 nach Nienburg. Automatisch kommen Sie durch Wietze. Im Ort ist das Museum ausgeschildert.


Navi-Adresse:

Deutsches Erdölmuseum Wietze

Schwarzer Weg 7-9, 29323 Wietze

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