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Die Ebstorfer Weltkarte
Die größte Weltkarte des Mittelalters im Kloster Ebstorf
Aachen auf der Ebstorfer Weltkarte
Lüneburg auf der Ebstorfer Weltkarte
Das Paradies auf der Ebstorfer Weltkarte
Der Turm zu Babel auf der Ebstorfer Weltkarte
Friedhof im Kloster Ebstorf
Kreuzgang mit Tonnengewölbe und Kreuzrippengewölbe
Falltür im Boden
Altar im Nonnenchor
Klosterkirche im Kloster Ebstorf
Blick vom Parkplatz auf das Kloster Ebstorf

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Ebstorf: Die Ebstorfer Weltkarte

Kirchplatz 10
29574 Ebstorf

Telefon

Tourist-Information Ebstorf 05822 2996
Kloster Ebstorf 05822 2304

Telefax

Kloster Ebstorf 05822 2319

E-Mail

presse@kloster-ebstorf.de

Preise

Erwachsene4,00 €
- in Gruppen ab 20 Personen4,00 €
Schüler, Studenten, Erwerbslose3,00 €
- in Gruppen ab 20 Personen2,00 €

Öffnungszeiten

1. April - 15. Oktober
Mo.geschlossen
Di.-Sa.10.00-11.00 & 14.00-17.00 fortlaufend
So. & feiertags11.15 & 14.00-17.00 fortlaufend
16. Oktober - 31. Oktober
Mo.geschlossen
Di.-So.eine Führung um 14.00
1. November - 31. Märzgeschlossen

Ebstorf: Die Ebstorfer Weltkarte

Die größte Radkarte aus dem Mittelalter

Zu den größten Schätzen des Klosters Ebstorf und aller Heideklöster zählt die Ebstorfer Weltkarte.

Sie ist die bekannteste, inhaltsreichste und mit Abstand größte, illustrierte Weltkarte aus dem Mittelalter, die es noch gibt und die im Rahmen einer Führung besichtigt werden kann.

Dabei handelt es sich um eine originalgetreue Kopie, da das Original im zweiten Weltkrieg verbrannt ist.


Ihre Entdeckung

Im Jahr 1830 wurde sie in einer fensterlosen feuchten Abstellkammer von einer Konventualin des Klosters Ebstorf, Charlotte von Lassberg, gefunden. Schnell erkannte man den Wert der Karte.

Nachdem dann auch noch ein Stück mutwillig herausgeschnitten und gestohlen worden war, wurde die Karte zum Schluss in die Kartensammlung des Historischen Vereins für Niedersachsen eingeordnet. Dort fiel sie 1943 den Bomben zum Opfer.

Zum Glück waren vorher schon kleine Kopien im Lichtdruckverfahren angefertigt worden, so dass die heute zu sehenden Kopien 1950-55 neu geschaffen werden konnten.


Das Kartenbild

Auf einer Pergamentfläche von 12,75 m² (3,5 x3,5 m) und insgesamt 30 gegerbten Ziegenhäuten präsentiert die Radkarte das Abbild der Welt aus der Zeit um 1300 mit den Erdteilen Asien, Afrika und Europa. Sie ist dargestellt als Erdscheibe, kreisförmig, vom Ozean umflossen.

Ca. 1600 Zeichnungen und lateinische Erklärungen teilen uns die mittelalterliche Weltsicht mit. Man erkennt eher ein Weltgemälde, denn eine Weltkarte. Die karthographische Form ist die Grundlage für die gewollte Darstellung von erdkundlichem und naturkundlichem Wissen, aber auch biblischem und antiken mythologischem Gedankengut. Genaue Größenangaben von Ländern, Flüssen, Städten etc. sind dabei unwichtig.


Die Inhalte

Ihrer Konvention gemäß liegt Osten oben, Asien umfasst die obere Kreishälfte, Europa und Afrika teilen sich die untere Hälfte, dazwischen erstreckt sich in der Senkrechten Mittelmeer, durchsetzt von zahlreichen Inseln.

Bezeichnend ist die Unterordnung des Ganzen unter das Bild und dem Leib Christi, sein Haupt oben, seine Hände links und rechts, und seine Füße am unteren Ende der Karte. Mit dem Bild Jerusalems in der Mitte, dargestellt, wie in der Offenbarung Johannes zu lesen, mit einer goldenen Mauer, erkennt man den religiösen und sakralen Zweck der Karte. Biblische Motive, wie die Arche Noah, der Turm von Babel, das Paradies ganz oben, usw. stehen im Vordergrund.

Aber auch die europäischen Länder mit ihren Städten, Flüssen und Bergen sind verzeichnet, von Asien und Afrika das zu der Zeit Bekannte. Besonders genaue Beschreibungen sind im niedersächsischen Raum zu entdecken.

Da erkennt man Braunschweig mit seinem Wahrzeichen, dem Löwen, etwas kleiner Hannover, den Bischofsitz Bremen, Lüneburg mit der Saline und natürlich Ebstorf oder Ebbekestorpe, wie auf der Karte genannt, mit den drei Märtyrergräbern.

Außerordentlich reich sind die Darstellungen aus der Tierwelt, aus der griechischen Mythologie, antiker Legenden und volkstümlicher Sagen und auch aus dem Leben Alexanders des Großen.


Es ist unmöglich aufzuzeigen, was in der Ebstorfer Karte alles in Bild und Schrift zu einer wahren Weltchronik zusammengetragen worden ist.

Umso bemerkenswerter ist, mit welcher Detailfreude, Phantasie und außerordentlichem Reichtum diejenigen, die die Karte gestaltet haben, ihr Wissen ins Bild gesetzt haben.


Das Kloster Ebstorf lädt Sie herzlich ein, sich von der Weltkarte begeistern zu lassen.

Karte

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