Bendestorf: Filmmuseum
Poststr. 4
21227 Bendestorf
Telefon
Gemeinderverw. Bendestorf 04183 7382Herr Malleskat 04183 509367
Frau Götz 04105 3108
Telefax
Gemeindeverw. Bendestorf 04183 7582Preise
| Erwachsene | 2,00 € |
| Kinder bis 12 Jahre | 1,00 € |
| Filmvorführungen n. Absprache 1 - 5 Personen | 5,00 € |
| jede weitere Pers. | 1,00 € |
| Gruppenführungen zu Sonderzeiten nach vorh. Anmeldung | pro Person 3,00 € |
Öffnungszeiten
| Montag | 15 bis 18 Uhr |
| Mittwoch, Donnerstag | 09 bis 12 Uhr |
| Sonntag (Dez. + Jan. geschlossen) | 15 bis 17 Uhr |
Bendestorf: Filmmuseum
"Das Heide-Hollywood in Bendestorf"
Das Bendestorfer Filmmuseum präsentiert Aspekte der ruhmreichen Zeit des Deutschen Nachkriegsfilms. Im Mittelpunkt steht die
Phase der Jungen Film-Union, die seit 1947 Spielfilme für das internationale Kino produzierte: "Menschen in Gottes Hand" war die erste, es folgten Produktionen mit bekannten und neuen Filmstars.
Willi Forst und Marika Rökk haben ihre ersten deutschen Nachkriegsproduktionen in Bendestorf gemacht.
Wie Phönix aus der Asche stieg die Bendestorfer Ateliers Anfang der 50er Jahre auf, und die großen Stars des deutschen Films kamen gern, um im Heidedorf zu drehen.
Filme wie "Die Sünderin" (mit Hildegard Knef), "Die Csardasfürstin" (mit Marika Rökk), "Ave Maria" (mit Zarah Leander) und "Heideschulmeister Uwe Karsten" (mit Claus Holm) entstanden.
Später kamen internationale Stars wie Anthony Perkins, Anita Ekström, Lionel Hampton und Vanessa Redgrave zu Produktionen nahezu aller Genres der Filmkultur.
Von 1947 bis heute entstanden knapp 100 abendfüllende Spielfilme. Die öffenlich rechtlichen und später auch die privaten Fernsehanstalten nutzten die Studios vornehmlich für Unterhaltungsshows.
Auch heute noch werden in Bendestorf Film- und Fernsehaufnahmen produziert.
Das Filmmuseum zeigt filmtechnische Geräte der frühen Nachkriegsjahre wie Kameras, Scheinwerfer, Schneidetische und anderes mehr. Plakate, Szenenbilder, Original-Drehbücher und Autogramm-Bilder der Schauspieler runden die Ausstellung ab.
Im Videoraum können nach vorheriger Anmeldung mehr als 50 in Bendestorf gedrehte Filme angesehen werden.
Zudem bietet das Museum Interessierten die Möglichkeit, 16-Millimeter-Filmmaterial zu sichten und zu schneiden.

