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Machandelweg

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Machandelweg von Niederhaverbeck nach Wilsede

Kinder aufgepasst:

Neuer Familien-Erlebnispfad im Naturschutzgebiet Lüneburger Heide eingeweiht...

 

Denn Heide ist mehr - dieser Slogan von Verein und Stiftung Naturschutzpark richtet sich mit dem neu eröffneten Familienerlebnispfad "Machandel" (plattdeutsch für "Wacholder") besonders an die nachwachsende Generation. Für Kinder und Jugendliche war es bisher oft "stinklangweilig, durch die Heide zu latschen". Das soll sich nun ändern: die Gemeinde Bispingen als Projektträger und die Stiftung Naturschutzpark Lüneburger Heide haben den von Döhle bzw. Oberhaverbeck nach Wilsede führenden Erlebnispfad der Öffentlichkeit übergeben.

 

Der Erlebnispfad richtet sich vor allem an Kinder, die die historische Kulturlandschaft der Lüneburger Heide spielerisch begreifen lernen sollen. Gefördert wurde dieser knapp 45.000,- EUR kostende Pfad aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (Förderprogramm "Natur erleben"), den Gemeinden Bispingen bzw. Egestorf, der Stiftung Naturschutzpark, der Kreissparkasse Soltau, der Volksbank Nordheide und der Reetdachdeckerei Albers aus Egestorf.

 

An den 23 verschiedenen Stationen zu Themen wie "Biotoptypen im Naturschutzgebiet Lüneburger Heide", "Historische und aktuelle Nutzungsformen der Heide" oder "Fühlen und Tasten" sollen unsere Jüngsten die historische Kulturlandschaft der Heide begreifen lernen. Die Besucher des Pfades können entweder vom Großparkplatz in Oberhaverbeck oder vom Parkplatz Döhle aus Richtung Wilsede wandern und viel Neues entdecken. Darüber hinaus wurde für diesen Erlebnispfad eine Broschüre und verschiedene Ausmalbögen erstellt, die in den Naturinformationshäusern des VNP bzw. in Wilsede im Museumsladen oder im Heidemuseum "Dat ole Huus" erhältlich sind. An jeder Station gibt es übrigens einen Stempel "abzuholen".

 

Alle Stationen des Erlebnispfades sind so gestaltet, dass die Kinder alle Elemente bequem erreichen, lesen und in Funktion nehmen können. Kinder unterschiedlicher Altersgruppen können spielerisch Natur und Landschaft kennen lernen. In der Routenführung ist zudem das Heidemuseum "Dat ole Huus" mit eingebunden. Hier bietet sich den Besuchern die Möglichkeit, das auf der Wanderung zum Thema "Heidebauernwirtschaft" Erlebte noch einmal wiederzufinden und so zu vertiefen. Übrigens: wer einmal in der "Schlafbutze" gelegen hat (die sich früher nur zu oft mehrere Personen geteilt haben), wird mit dem Ausspruch "... die gute, alte Zeit" künftig vorsichtiger umgehen.