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Lüneburger Heide GmbH - Wallstrasse 4 - 21335 Lüne

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„Infrastruktur muss verbessert werden“

10.11.2010

 

Podiumsdiskussion "Tourismusentwicklung zwischen Harz und Nordsee" im Landtag Niedersachsen mit über 100 Teilnehmern

 

"Tourismusentwicklung zwischen Harz und Nordsee – eine Chance für den ländlichen Raum?", so lautete das Thema einer Podiumsdiskussion, zu der die CDU-Landtagsfraktion am vergangenen Freitag in den Landtag eingeladen hatte. Geleitet wurde die Diskussion vom Geschäftsführer der Lüneburger Heide, Ulrich von dem Bruch.

 

Mehr als 100 Teilnehmer aus Wirtschaft und Politik lauschten dem Impulsreferat von Prof. Karl Born, der sehr eindeutig feststellte, dass Urlaub auf dem Land nicht nur Urlaub auf dem Bauernhof ist. Neben der erforderlichen Qualitätsstrategie wies er vor allem darauf hin, dass "Urlaub auf dem Lande" überall in Deutschland möglich ist und man sich abheben muss, um erfolgreich zu sein. Zusammenfassend rief er dem Auditorium zu: "Es ist ein Segment mit Zukunft, aber kein Selbstläufer".

In der Podiumsdiskussion, die mit Elke Boggasch (Geschäftsführerin der Arbeitsgemeinschaft Urlaub & Freizeit auf dem Lande e.V.), Babette Schwerdtner (stellv. Geschäftsführerin der TourismusMarketing Niedersachsen GmbH), Axel Miesner (Tourismuspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion im Niedersächsischen Landtag) und Ulrich von dem Bruch (Geschäftsführer der Lüneburger Heide GmbH) mit Fachleuten besetzt war, ging es vor allem um die Verbesserung der Infrastruktur, um Landschaftsbeeinträchtigungen durch Windkrafträder oder Vermaisung der Felder, um die unzureichende Anreisemöglichkeit auf der Schiene und das Marketing.

 

Insbesondere die fehlende Infrastruktur macht den Tourismusmanagern Sorgen. "Am Beispiel der Lüneburger Heide kann man unser Problem erkennen. Wir haben links und rechts der Heide Schienenstränge in Nord-Süd-Richtung, aber von dort kommt man in West-Ost-Richtung nicht weiter in die zentralen Gebiete der Heide", erklärt Ulrich von dem Bruch. "Klimafreundliche Bahnanreisen sind damit für viele Gebiete nicht möglich."

 

 

 

 

Auch die Landschaftsbeeinträchtigung durch Windräder oder viele Maisfelder für die Biogasanlagen ist für die Touristiker schwierig. "Die Gäste kommen wegen der Landschaft, wir müssen aufpassen, dass wir uns das Landschaftsbild und damit das Haupturlaubsmotiv nicht selbst zerstören", war die einhellige Meinung.

 

Mit 15 Milliarden Euro Umsatz und 340.000 Beschäftigten ist der Tourismus ein sehr bedeutender Wirtschaftszweig in Niedersachsen.

 

Karl-Heinrich Langspecht, stellv. Vorsitzender der CDU-Fraktion im Landtag fasste am Ende zusammen: "Chancen sind da, wir nehmen uns dieser Themen an."